Reha-Management für Kinder und Jugendliche

Wenn das eigene Kind schwer erkrankt oder einen schweren Unfall erleidet, sind die meisten Eltern zunächst wie gelähmt. Denn zusätzlich zu den eigenen Sorgen und Ängsten um das Kind müssen wichtige und drängende Entscheidungen getroffen werden, oftmals ohne hinreichendes Fachwissen.

Nicht wenige Eltern stoßen hierbei an die Grenzen ihrer psychischen und emotionalen Belastbarkeit. Vor allem, wenn möglicherweise klar wird, dass es ein Zurück in das bekannte Leben nicht mehr geben wird und Träume und Vorstellungen wie Seifenblasen zerplatzen. Darüber hinaus stehen möglicherweise noch rechtliche Forderungen eines Unfallgegners im Raum, welche z.B. nach Verkehrs- oder Sportunfällen zusätzliche Kraft und Zeit verschlingen.

Ihr Lotse durch schwere Zeiten

Als Ihre persönliche Ansprechpartnerin für Reha-Management und Reha-Coaching verfüge ich über mehr als 20 Jahre Erfahrung in allen Bereichen, die für eine nachhaltige und zielführende Rehabilitation Ihres Kindes erforderlich sind. Hierfür stehe ich Ihnen mit meiner gesamten fachlichen, wie auch zwischenmenschlichen Erfahrung zur Seite und helfe Ihnen, die oftmals komplexen Abläufe und Entschei­dungswege einer Rehabilitation besser zu verstehen und im Idealfall sogar aktiv mitzugestalten ‒ zum Wohle Ihres Kindes!

Dabei befinde ich mich im stetigen Austausch mit den zuständigen Fachärzten und Reha-Spezialisten, sowie ‒ wenn erforderlich ‒ dem Klinikpersonal bzw. dem Pflegepersonal. Gleichzeitig kümmere ich mich um den fachlichen Austausch mit den jeweiligen Kostenträgern und ggf. mit dem Rechtsbeistand Ihres Vertrauens.

Womöglich hat Ihnen dieser ja genau aus diesem Grund die Zuschaltung eines unabhängigen Reha-Managers empfohlen?

Lebenswegunterstützung + Integrationsbegleitung

Wenn es um den weiteren Lebensweg Ihres Kindes geht, bin ich ebenso an Ihrer Seite: Wie sieht dieser Weg später aus? Wird Ihr Kind eine Schule besuchen können bzw. ist eine Ausbildung möglich? Kann Ihr Kind später einen Beruf ergreifen? Wenn ja: Wie funktioniert das in der Praxis? Und wie geht es weiter, wenn dieser Weg nicht möglich ist?

War Ihr Kind bereits in Schule oder Ausbildung, kläre ich die Möglichkeiten einer Fortsetzung des bereits eingeschlagenen Weges bzw. die Möglichkeiten einer Neuorientierung.

Begleitung in der Übergangszeit vom Jugendlichen zum Erwachsenen

In den Jahren, in denen ein Kind vom Jugendlichen zum Volljährigen heranwächst, ergeben sich viele kleine und größere Änderungen, die je nach Schwere der Beeinträchtigung unterschiedlich gehandhabt werden müssen. Das kann neben der sukzessiven Umstellung der Pflegebetreuung und Hilfsmittelversorgung auch die Frage nach einem Ausbildungs- oder Studiumsplatz sein. Auch die Frage, wie es in Bezug auf den Wohnraum weitergeht, muss irgendwann ins Auge gefasst werden.

Kann Ihr Kind weiterhin zu Hause wohnen? Kann es ggf. sogar eine eigene Wohnung beziehen? Wie sieht es mit der Pflegesituation und der Hilfsmittelversorgung aus? Welche Fördermöglichkeiten können genutzt werden und was ist hierbei zu beachten? Ist eine Ausbildung oder sogar ein Studium möglich? Wo und in welchem Bereich ist dies möglich? Auch bei einer stationären Unterbringung stellen sich in diesem Zusammenhang etliche Fragen, die rechtzeitig beantwortet werden wollen.

Ich helfe Ihnen dabei, die hierfür erforderlichen Schritte so frühzeitig wie möglich zu analysieren und begleite Ihr Kind auf seinem Weg in die Volljährigkeit. In allen Phasen der Rehabilitation stehe ich Ihnen beratend und gestaltend zur Seite und kümmere mich um die Interessen und das Wohl Ihres Kindes.

Mehr über meine Leistungen für Volljährige bis 25 erfahren Sie » hier

Alle Leistungen in der Übersicht

  • Beratung bei der Klinikauswahl

    Unterstützung bei der Wahl nach dem bestmöglichen Versorgungskrankenhaus in der Nähe der Betroffenen, damit Familienstrukturen (Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder) auch in der Akut- und Rehabilitationszeit erhalten bleiben.

  • Beratung am „Runden Tisch“

    Beratung am „Runden Tisch“ zusammen mit den Eltern (ggf. gemeinsam mit deren rechtlichen Beratung) und den behandelnden Ärzten, über die möglichst effiziente und bestmögliche Weiterbehandlung – auch nach der Heimkehr.

  • Beratung zu weiterführenden Therapiemöglichkeiten

    Unterstützung bei der Suche nach weiterführenden Therapiemöglichkeiten (z.B. Neuropädiatrie, Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Lymphdrainage), notfalls auch im häuslichen Bereich.

  • Beratung bei häuslichen Umbauten

    Beratung über die Möglichkeiten, das häusliche Umfeld den neuen Gegebenheiten anzupassen (z.B. behinderungsgerechte Umbauten).

  • Optimierung der Pflegesituation im häuslichen Bereich

    Besichtigung der derzeitigen Situation und Beratung in Bezug auf mögliche Optimierungen. Erstellung neutraler Gutachten.

  • Beratung bei der Hilfsmittelversorgung

    Beratung und Unterstützung bei Gesprächen mit Ärzten bei der Hilfsmittelversorgung wie z.B. Rollstuhl, Rollator, Prothesen, Orthesen, Pflegebett, portable, Beatmungsgeräte Absaugung, Nahrungspumpen, Sauerstoffkonzentratoren, Treppensteighilfen, mobile Duschliegen, Fahrzeuge, Kfz-Umbausysteme, Kommunikationssysteme, Liftersysteme u.v.m.

  • Unterstützung bei der Bewilligung finanzieller Mittel

    Welche finanziellen Mittel stehen den Betroffenen in den Bereichen behinder­ungs­gerechte Umbauten, Haushaltshilfe, Assistenzleistungen, Verhinderungs­pflege, usw. zu? Ich unterstütze die Eltern aktiv bei der Beantragung und Bewilligung der jeweiligen An­sprüche und berate sie ausführlich bzgl. der Umsetzung.

  • Beratung zu alternativen Heilmethoden

    Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Therapien und Therapeuten wie Heilpraktiker, Musiktherapeuten, Hunde- und Hippotherapien, Delfintherapien usw.

  • Schulische Inklusion / Wiedereingliederung

    Beratung über die jeweiligen schulischen Möglichkeiten bzw. inwiefern eine Inklusion in die bisherige Schule möglich ist. Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Förderreinrichtungen.

  • Berufliche Eingliederung / Wiedereingliederung

    Beratung über die beruflichen Möglichkeiten bzgl. Ausbildung, Prakti­kum, Studium und Beruf. Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Schul-, Praktikums- oder Ausbildungsplatz. Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche, Bewerbungstraining.

  • Begleitung sensibler Themen

    Begleitung und Beratung in Bezug auf sensible Themen wie z.B. Kinderhospiz, Kinderhospizdienste, psychosoziale Dienste, u.v.m.

  • Wie geht es persönlich weiter?

    Beratung auch für Sie als Eltern bzw. Alleinerziehende(n): „Wie geht es mit mir weiter? Muss ich meinen Job jetzt aufgeben? Gibt es Möglichkeiten für tages- oder nachtstationäre Unterbringung, wenn ich arbeiten muss?“

    Auch in diesen Fragen suche ich gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen, die auf Ihre persönliche Situation abgestimmt sind.

  • Beratung im Bereich "Persönliches Budget"

    Beratung in Bezug auf die Bewilligung und Ausgestaltung des „Persönlichen Budgets“ in Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern wie Assistenz.de, proroba und SeBeKo.)

  • Sonstige Beratungsleistungen

    Konfliktmanagement, Motivationshilfe bei akuten Krisen, Beratung im Umgang mit Wachkoma, Locked-In-Syndrom, Epilepsie und Autismus, Intensivbegleitung von Kindern FIRES-Epilepsie

Kostenfreies Erstgespräch

Nutzen Sie die Möglichkeit für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch zum Kennenlernen sowie zur Klärung der dringendsten Fragen.

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